Für Albert Norden, Ausstellungsansicht 2015, station urbaner kulturen, Berlin

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FÜR ALBERT NORDEN

Das Wandbild „Für Albert Norden“ fasst Stationen, Ereignisse und Schriften des kommunistischen Journalisten und Autoren Albert Norden (1904-1982) zusammen. Sohn des Rabbiners Joseph Norden, musste Albert Norden, antifaschistischer kommunistischer Journalist und enger Mitarbeiter von Ernst Thälmann, 1933 emigrieren. Nach dem Krieg kehrte er nach Ost-Berlin zurück und erfährt von der Ermordung seines Vaters im KZ Theresienstadt. Als Mitglied des ZK Politbüros der SED, setzt er seinen antifaschistischen Kampf eindrucksvoll fort. Im gewissen Sinne ist Albert Norden einer der wichtigsten Wegbereiter der viel gerühmten deutschen Vergangenheitsbewältigung. Vor dem Hintergrund, der
1992 durchgeführte Umbenennung  der ehemaligen Albert-Norden-Straße, nach der auch die heutige
U-Bahnstation Kaulsdorf-Nord zu DDR-Zeiten benannt war, in Cecilienstraße, entstand das Wandbild als Teil einer Gruppenausstellung und einer Reihe von Debatten, die Ina Wudtke unter dem Titel WER WAR ALBERT NORDEN? organisierte. Der Löschung des Namens Albert Nordens aus dem Stadtbild wiedersetzte sich Ina Wudtke außerdem mit einer dauerhaften Installation in Form eines Schildes mit der Aufschrift WER WAR ALBERT NORDEN? in der U-Bahnstation, die einmal seinen Namen trug.
Wandbild ca 8 Meter lang und ca 2,80 Meter hoch
Mit drei integrierten Büchern auf Buchstützen
2015
Eröffnung WER WAR ALBERT NORDEN?, 2015, station urbaner kulturen, Berlin
Ausstellungsraum mit Leuchtkastenaufschrift WER WAR ALBERT NORDEN?, Installationsansicht 2015,
station urbaner kulturen, Berlin

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